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Tag 2 – von Jonas: Schön und aufregend

Auf dem Weg zu unserem heutigen Ziel, der Skihalle, konnte meine zwei Blogger-Kollegen und ich nicht widerstehen: mit Morgentau betupfte Wiesen, durchtränkt von der soeben aufgegangenen Sonne zogen an uns vorbei, sodass wir mit unserem Range Rover Sport einen kleinen Abstecher auf einen Feldweg machten. Dieses Auto fahren zu dürfen war schon immer mein Traum, ich musste das dann natürlich auch nutzen um noch ein paar schöne Bilder zu schießen. Kurz am Straßenrand geparkt, aufs Feld gerannt (zum Glück mit meinen wasserdichten Schuhen) war das Licht wirklich so schön, das Grün so satt, dass ich diese Fotos nahezu nicht bearbeiten musste.



Zumindest für mich eine schöne Erinnerung an dieses Fahrerlebnis, das hoffentlich nicht das letzte war.
Es ging dann weiter Richtung Neuss, wo die Teilnehmer der Qualifikation eine kniffelige Challenge auf dem Parkplatz erwartete. Diesmal nicht mit einem der neuen Automatik-Fahrzeuge, sondern mit dem Klassiker von Landrover: dem Defender. Das manuelle Getriebe, die Untersetzung und somit die millimetergenaue, aber manuelle Steuerung mit Bremse und Kupplung ließen den Puls der Teilnehmer höher schlagen.




Mit detailliertem Marshalling, also dem Einweisen durch eine außerhalb des Wagen stehende Person, musste der Fahrer in 15 Minuten über zwei Spuren aus Betonplatten fahren. Klingt einfach, doch es gab eine Schwierigkeit: Die Spuren waren nicht durchgängig. Löcher darin mussten mit zwei unterschiedlich langen, beweglichen „Puzzleteilen“ gefüllt werden, bevor der Defender sie überfahren darf. Am besten erkennt man das Prinzip auf den Fotos.




Diese Übung ist wirklich verdammt wichtig, auch nachdem was ich schon am eigenen Leib auf meiner Reise durchs Outback Australiens erfahren habe. Oft gibt es Situationen, in denen man zum Beispiel an tiefen Rillen entlang und über verblockte Wege fahren muss und der Grat schmal ist. Wird hier mal etwas zu viel Gas gegeben oder der falsche Gang eingelegt, kann der Wagen abrutschen und es viel Zeit kosten, ihn wieder herauszuholen. Im schlimmsten Fall wird er beschädigt.



Vom Parkplatz ging es nun in die Skihalle, von +21°C in -4°C, da haben wir nun wirklich den besten Tag erwischt um uns in die Kälte zu begeben. Nicht. Doch lustig wars trotzdem, und für mich auch das erste mal in einer solchen Halle. Leider konnten wir Blogger aus Zeitgründen nicht selber mit den Ski-Bikes Fahren, aber zumindest das Gondelfahren hat etwas Ski-Gefühle hervorgerufen.



Dass das jetzt die letzte Rotation, also Übung war, kann ich noch nicht so ganz glauben. Die zwei Tage hier kamen mir vor wie vier, so viele Eindrücke habe ich hier gewonnen und Dinge erlebt. Richtig aufregend wird’s jetzt aber für die Teilnehmer, aus denen die 6 Gewinner gleich bekannt gegeben werden. Für uns dauert es noch etwas, erst nach Ostern erfahren wir, ob es Mitte Oktober mit nach Peru geht.
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