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Tag 6: Auf den Spuren der Regenbogenschlange

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> Gastbeitrag von Tourteilnehmerin Meike <

24.10.2015: Nach nur einer Woche „on the road“ haben wir schon ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu vielen Mitreisenden aufgebaut. Schließlich ist es spannend zu erfahren, wo alle herkommen und was sie motiviert, bei der Land Rover Experience Tour hier in Australien mitzufahren – sehr gut verstehe ich mich beispielsweise mit dem italienischen Teilnehmer Alessio aus der Nähe von Udine.

Ein ebenso besonderes Verhältnis haben die Aborigines zu ihrem Land. Während wir Europäer viel Wert darauf legen, dass uns ein Fleckchen Land gehört, haben die Ureinwohner Australiens die Auffassung, dass sie dem Land gehören – und nicht umgekehrt. Sie sind Teil der beeindruckenden Natur, die für uns in der Katherine Gorge sichtbar wird.

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Der Canyon besteht aus 13 verschiedenen Armen, die durch den Katherine River miteinander verbunden sind. Einige dieser bis zu fünfzig Meter tiefen Schluchten sind für die Aborigines heilig – und damit verbotenes Terrain für sie. Sie selbst besuchen dieses wunderbare Stück Natur nicht – erlauben es aber uns Touristen, diese mystischen Plätze zu betreten. Ihr Glaube besagt, dass die große Regenbogenschlange sich hier niedergelassen hat und so die tiefen Schluchten erschaffen hat.

Und so fahren wir am Abschlussabend der ersten Woche mit insgesamt drei verschiedenen Booten durch drei der Canyons. Der Wasserstand hat seinen absoluten Tiefpunkt erreicht. Die Regenzeit steht kurz bevor, weshalb der Fluss so wenig Wasser führt, dass eine Durchfahrt nicht möglich ist. Wir steigen von Boot zu Boot und genießen den Ausblick auf Millionen Jahre alte Gesteinsschichten im Canyon.

Bei Einbruch der Dunkelheit offenbart sich uns ein Naturschauspiel der besonderen Art: Tausende, nein, zehntausende Flughunde und Fledermäuse kommen aus ihren Höhlen und fliegen in großen Schwärmen über das Boot, direkt über unsere Köpfe hinweg. Erst nach fast einer Stunde ist die Flugshow im Katherine Gorge Canyon vorbei. Ich frage mich, wie viele es wohl tatsächlich gewesen sind – unglaublich beeindruckend!

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Bei so viel Natur-Entertainment tritt das leckere Essen an Bord und die Verabschiedung lieb gewonnener Mit-Teilnehmer und Journalisten fast in den Hintergrund. Sie begleiteten uns nur während der ersten Etappe - ab jetzt sind wir ohne internationale Teilnehmer und mit anderen Journalisten unterwegs. Aber Alessio, der Teilnehmer aus Italien, erinnert mich an den eigentlichen Grund unserer „Abschlussfahrt“: Er notiert mir seine E-Mail-Adresse und wir befreunden uns auf Facebook. So können wir in Kontakt bleiben, auch nach unserem Abenteuer hier in Australien, das wir wohl nie mehr vergessen werden.

Eure Meike

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PS: Jetzt am Wochenende hat sich das gesamte Team die kleine Pause in Katherine absolut verdient. Am Montag geht’s dann weiter mit Etappe 2 von Katherine bis Lajamanu. #LET2015

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