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Tag 18: Von der Oase im Outback zum Uluru

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05.11.2015: Auf den letzten hundert Kilometer wird das Vorankommen spürbar leichter und es geht, für unsere Verhältnisse, ungewöhnlich schnell voran. Wir biegen von einem schmalen und kaum befestigten Feldweg auf eine breite Schotterpiste, auf der wir plötzlich mehr als 70 Kilometer in der Stunde zurücklegen können. Ein Highway im Outback – seit Tagen waren unsere Discovery Sport Fahrzeuge nicht so rasant unterwegs.

Plötzlich und wie aus dem Nichts taucht vor uns „Kata Tjuta“ auf. Die Felsformation, besser bekannt als die „Olgas“, liegt zehn Kilometer vor dem „Uluru“, dem berühmten „Ayers Rock“ und dem Ziel unserer Land Rover Experience Tour. Ab hier ist die Straße sogar asphaltiert und plötzlich fühlt es sich an, als schwebten wir über die Fahrbahn: keine Stöße, kein Ruckeln, kein abruptes Bremsen vor einem Hindernis. Wir sind zurück in der Zivilisation.

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Noch heute früh sah unsere Welt ganz anders aus. Unser Camp lag an einer Art Oase des Outbacks, obwohl optisch nichts an das typische Oasenbild erinnerte. Statt Palmen gab es Baumstümpfe und trockenes Gestrüpp, statt eines blauen Sees nur eine angerostete Handpumpe. Aber immerhin, ein Brunnen mit Süßwasser! Bei unserer Ankunft an der einzigen Quelle im Umkreis von mehreren hundert Kilometern genossen wir diese Erfrischung unter dem Wasserstrahl.

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Kurze Zeit später saßen wir am Lagerfeuer. Der Sternenhimmel wirkt hier unendlich heller und strahlender als zuhause in Deutschland. Beim Blick auf das Schimmern der Milchstraße wurden die Gespräche philosophisch. Wir fühlten uns klein und unbedeutend. Langsam wurde klar, dass unser Abenteuer in der Einsamkeit des Outbacks zu Ende geht.

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Angekommen am Uluru ist es vorbei mit der Stille. Wir fangen vorsichtig an zu feiern und machen bereits Erinnerungsfotos. Alle fiebern der ersten echten Dusche im Hotel entgegen und freuen sich auf die Nacht in einem richtigen Bett. Aber irgendwie fühlt es sich so an, als könne noch keiner von uns so richtig glauben, dass wir wirklich angekommen sind.

Euer Timo
#LET2015
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