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Tag 2 von Tine: Das Ende des Tages ist der Anfang von Peru



Am Ende des Tages werden die 6 Teilnehmer für die Land Rover Experience Tour 2017 feststehen. Doch davor wird heute noch einiges passieren. Die Sonne schaut am Morgen langsam hinter den Bäumen hervor und die Teilnehmer sammeln sich. Auch innerlich. Wenn heute die letzte sogenannte Rotation und somit die letzte Aufgabe abgeschlossen ist, dann ist die Qualifikation vorbei. Aufregung und Wehmut liegen diesen Morgen in der Luft. Aber vorerst heißt es Kräfte sammeln und durchatmen. Noch mal konzentrieren.






Für die letzten beiden Aufgaben geht es nach Neuss in die Skihalle. Auf dem Weg dorthin juckt es uns im Blogger Auto etwas in den Fingern, als wir durch die Landschaft fahren. Dieses Auto will einfach runter von der Straße – und wir auch! Also: Machen! Wir springen im taunassen Feld umher und freuen uns über schöne Aufnahmen von unserem Wagen. Was für ein Spaß es alleine macht durch die Felder von Wülfrath zu fahren, wie wird es erst wenn es durch Peru geht?




White Andes
Nach unserem kurzen Fotoshooting geht es dann schnell zur Skihalle und ich treffe am Parkplatz auf Thorsten Böttcher, ein sympathischer Teilnehmer mit der Nummer 33. Ihn habe ich gestern schon im Klettergarten getroffen. Ein ausgeglichener, ruhiger Typ. Heute halte ich mich an ihn. Gemeinsam mit Marion Fischer, einer weiteren Teilnehmerin, bestreitet er die erste Aufgabe. Einen Defender über einen Rail Track fahren. Es fehlt immer mal wieder ein Stück der Strecke, 2 Platten dienen als Puzzelteile, da es aber mehr freie Stellen gibt, müssen die 2 Teile immer wieder herausgenommen und weiter vorne eingesetzt werden. Es geht um Millimeterarbeit.



Marion und Thorsten müssen beide je die Hälfte der Strecke fahren, beziehungsweise den anderen Anweisen. Das klappt bei den beiden super. Zuerst ist es Thorsten der auf Knien die Platten herauszerrt und schiebt, klare Ansagen gibt und Marion immer weiter sicher leitet. Dann ist Marion an der Reihe und kämpft mit den Platten und gegen die Zeit. Es läuft bei den beiden. Es ist spannend, ich fiebere mit, „Vollgas, Vollgas! Vollgas!“, Marion feuert Thorsten an. Am Ende verpassen die beiden die Zeit. Um genau eine einzige Sekunde. Trotzdem: ein Erfolg! Ich habe Gänsehaut.



In der Skihalle wartet die vorerst letzte Herausforderung auf die Teilnehmer. Mit einem Gletscherbike die Abfahrt im Slalom meistern. Nach diesen fordernden Tagen klingt das fast schon ein bisschen nach Freizeitsport. Thorsten fährt mit den anderen zwei Testabfahrten und powert dann beim Zeitfahren ordentlich durch. Der Schnee fliegt, Thorsten hält die Spur. Auch hier in der Halle bei Minusgraden wirkt er souverän. Als ich ihn beim rausgehen frage wie es wahr, strahlt er. Spaß hat er gehabt, und das glaube ich ihm.




Dann ist es vorbei. Der Wettkampf der sich so selten danach angefühlt hat. Vielfältig waren die Anforderungen, vielfältig die Menschen die ich hier getroffen habe. Selten bin ich so leicht ins Gespräch gekommen wie hier. Immer gibt es ein Thema. Und wie selten ich ein Smartphone gesehen habe! Niemand hat sich hier auch nur eine einzige Sekunde gelangweilt, das steht fest. Das Miteinander hat gezählt, ein wertvolles Gut.

Das Ende ist der Anfang

Schade fast, dass es noch eine Siegerehrung gibt. Aber wo eine Endqualifikation, da auch Gewinner. Drei Männer, drei Frauen. Drei die sich hier bewiesen haben. Einsatz gezeigt haben und für die Sache brennen. Und weiter über sich herauswachsen werden in Peru. Denn jetzt geht es ja erst los mit dem richtigen Abenteuer. Das Ende heute ist der Anfang der Land Rover Experience Tour 2017 durch Peru.



Auf das Abenteuer Peru dürfen sich die besten aus über 3.000 Bewerbern freuen, Nico Sollazzo, Bastian Behrendt, Marcel Illner, Anna-Lena Schmitt, Judith Schneider und Jennifer Mathwig. Und auch wenn Thorsten nicht unter den Gewinnern ist, er wird sich für die anderen Freuen. Denn Teamgeist ist hier definitiv auch in diesem Moment kein Fremdwort.


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