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LET Peru: Tag 5 – Ein Off-Day und Trashtourismus

Wer braucht schon eine Schweißmaske?

Als sogenannten "Off-Day" bezeichnet das Land Rover Experience Team Tage, an denen man mal nicht im Auto sitzt oder zumindest keine Kilometer zurücklegt. So ein Tag war heute, etwa in der Mitte der Tour. Die Journalisten der ersten Woche sind wieder abgereist und werden am Sonntag durch ihre Nachfolger abgelöst.

Für uns hieß das: die Stadt kennenerlernen. Doch wie lernt man eine Stadt kennen, deren Sprache man nicht spricht und von der man noch wenig bis gar nichts weiß? Man engagiert einen Guide, der einen hoffentlich zu den schönsten Punkten begleitet und einem das Gefühl gibt, Teil dieses Ortes zu werden.

Nachtstadt.

So führte er uns erst mit dem Bus ein paar Minuten durch Huancayos Verkehrschaos und schließlich zu einem recht schönen Ort, an dem interessante Felsformationen waren und ein Hügel einen Überblick über die Stadt gewährte. Früher haben hier wohl die Huanca gelebt, deren Städte allerdings durch Regenfälle und Überschwemmungen verschwunden waren.



Die nächsten Orte auf seiner Liste waren angeblich "Nachbauten" dieser Städte, vorgefunden haben wir allerdings mehr so kleine Touristen-Zentren mit ein paar Forellen im Teich, kleinen Kiosks und zum Teil wirklich sehr schöne Steinmuster auf dem Boden und in den Wänden. Doch ist das wirklich Huancayo und nicht einfach nur Trashtourismus? Das haben wir uns alle gefragt und werden deswegen in den nächsten zwei Tagen nochmal auf eigene Faust die Stadt erkunden. Die Tour war somit zwar nicht das super Erlebnis, die letzten 4 Tage sind allerdings auch sehr schwer zu toppen, das muss man ehrlicherweise dazu sagen.

Von 3300 auf 3500 Meter kann schon mal richtig anstrengend sein.

Nach dieser kurzen Tour und etwas zu Essen durften die Teilnehmer alle Autos von innen putzen, damit am Ende der nächsten Woche keine festgebackene Sandschicht die Armaturen verdeckt. Von außen bleiben die Autos allerdings dreckig, wir sind stolz auf diesen Dreck und auf Fotos und Filmaufnahmen macht er sich auch gut.

Waschtag.
"Leni", nicht Anna, wie wir heute gelernt haben.

Insgesamt tut es auch mal gut, einen solchen Off-Day zu haben. Zum Abendessen waren wir in dem sehr leckeren Restaurant Olympico, über die peruanische Küche könnte ich mal einen ganz eigenen Blog schreiben. Morgen folgt ein weiterer Tag in Huancayo, an dem wir Reiten und Quad fahren werden, worauf sich alle schon ziemlich freuen! Hiermit verabschiede ich mich also und wünsche schöne Grüße nach Deutschland und in die Welt.

Euer Jonas

Putzen macht ja sooo Spaß!

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